| Welche Klinik? Die Qual der Wahl... |
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Art der Klinik In großen Krankenhäusern und Universitätskliniken haben Sie als Privatpatientin den Vorteil, vom Chefarzt oder Oberarzt persönlich betreut zu werden. Wenn Sie Kassenpatientin sind, wird die Geburt von dem gerade diensthabenden Arzt überwacht. Das kann unter Umständen auch ein Assistenzarzt sein. Ganz wichtig ist die personelle Betreuung während Ihrer Geburt. Die modernsten medizinischen Apparate nützen nichts, wenn das Klinikpersonal nicht richtig mit ihnen umgehen kann. Auf der Entbindungsstation sollte mindestens ein voll ausgebildeter Geburtshelfer sowohl Tag und Nacht als auch an Wochenenden und Feiertagen anwesend sein. Zudem sollte zu gleichen Zeiten auch immer mindestens eine Hebamme bereitstehen. Wenn Sie eine Risikoschwangerschaft haben, muss auch für den Notfall ein Anästhesist Bereitschaft haben, so dass im Bedarfsfall ein Kaiserschnitt ohne Verzug durchgeführt werden kann. Medizinische Ausrüstung Bei einer Geburt sind die meisten medizinischen Apparate nur für den Notfall da. Trotzdem sollten Sie überprüfen, ob Ihnen auch bei einem eventuellen Notfall schnell und optimal geholfen werden kann. Das gilt ganz besonders für Risikoschwangere. Sie werden sehen: Das Vorhandensein dieser Geräte gibt Ihnen Sicherheit. Die Klinik sollte direkten Zugang zu einer Blutbank haben, damit Sie bei starken Vor- und Nachblutungen ohne Zeitverlust eine Blutübertragung bekommen können. Auch die zur künstlichen Beatmung und Reanimation notwendigen Geräte sollten vorhanden sein. Fragen Sie auch, ob es eine Neugeborenenintensivstation gibt oder wie lange der Weg dahin dauern würde. Für viele Frauen ist die emotionale Atmosphäre bei ihrer Geburt von großer Wichtigkeit. Bei vielen Kliniken ist es möglich, sich die Hebamme selbst aussuchen zu können. Das geht aber nur, wenn dort frei niedergelassene Hebammen arbeiten, die mit ihrem Dienstplan flexibel sind. Bei einer solchen Regelung haben Schwangere den großen Vorteil, ihre Hebamme schon lange vor der Geburt kennen zu lernen. So kann sich ein Vertrauensverhältnis zwischen werdender Mutter und Hebamme aufbauen. Ambulante Geburt In einigen Krankenhäusern besteht die Möglichkeit, schon wenige Stunden nach der Geburt wieder nach Hause zu gehen, wenn es keine Komplikationen gegeben hat und Mutter und Kind wohl auf sind. Das nutzen viele Mütter, die schon Kinder haben, die zu Hause sehnsüchtig auf sie warten oder die sie nicht lange alleine bei einer Betreuung lassen können. |

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