Methadon-Praxis in der Poppelsdorfer Allee neben einem Kindergarten abgelehnt – SPD und Linke stimmen für eine Methadonpraxis in der Poppelsdorfer Allee
By Redaktion | März 10, 2010
Mit den Stimmen von CDU, FDP, den GRÜNEN und dem Bürgerbund Bonn wurde der Bauantrag der Methadonpraxis abgelehnt. Damit ist die Methadon-Praxis in der Poppelsdorfer Allee vorerst verhindert. Die Frage stellt sich, ob Herr Dr. Lichtermann gegen die Stadt klagen wird.
In der öffentlichen Sitzung waren zahlreiche Familien und Bürger aus ganz Bonn vertreten, ebenso Herr Dr. Lichtermann. Im Diskussionsverlauf der Sitzung des öffentlichen Unterausschusses zeigten sich die Vertreter von SPD und LINKE schlecht informiert, insbesondere was die Folgen und den Beikonsum angeht.
Der Bürgerbund Bonn hingegen sowie CDU, FDP und Grüne wussten um die Bedeutung einer solchen Entscheidung für Bonn und haben sie im Sinne der Bürger von ganz Bonn getroffen.
Wir bitten nun die Stadt, sich mit Herrn Dr. Lichtermann zusammenzusetzen und ihm einen geeigneten Standort zu guten Konditionen anzubieten. Es wäre wichtig für Bonn.
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Bonn: Mehr Substituierte je 100.000 Einwohner als Köln
By Redaktion | März 7, 2010
Die folgende Tabelle stellt die Zahl der substituierenden Ärzte dem Verwaltungsbezirk gegenüber.
Bonn: 18 substituierende Ärzte, 2053 Patienten, je Arzt 114 Patienten und 647 Patienten je 100.000 Einwohner.
Damit kommen in Bonn mehr Patienten je 100.000 EW als in jeder anderen Stadt Deutschlands (siehe Liste – Vergleich: Köln hat weniger als die Hälfte der Patienten je 100.000 EW – genau: 291 je 100.000 EW).
Vergleicht man die Zahlen mit dem Rhein-Sieg-Kreis und der näheren Umgebung:
Rhein-Sieg-Kreis: 12 substituierende Ärzte, 310 Patienten, je Arzt 25 Patienten und 51 Patienten je 100.000 Einwohner.
Rhein-Erft-Kreis: 8 substituierende Ärzte, 165 Patienten, je Arzt 20 Patienten und 35 Patienten je 100.000 Einwohner.
Euskirchen: 6 substituierende Ärzte, 223 Patienten, je Arzt 37 Patienten und 115 Patienten je 100.000 Einwohner.
All diese Zahlen zeigen, dass Bonn in der Umgebung ja sogar in ganz NRW zu den Städten mit den meisten Substituierten je 100.000 EW zählt. Das spüren wir Bonner schon lange.
Städte im Vergleich (Stand 2008) >>
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Poppelsdorfer Allee: Bürgerantrag um 15:30 abgegeben – Lesen und mitmachen!
By Redaktion | März 3, 2010
Mit großem Erfolg und schon über 600 Unterschriften wurde heute der Bürgerantrag zur Rettung der Poppelsdorfer Allee vom Büro des Oberbürgermeisters Bonn angenommen.
Lesen Sie den Bürgerantrag hier >>
Da die entscheidende Sitzung der Stadt Bonn erst am 10. März stattfindet, sammeln wir jedoch weiter Unterschriften und Online-Stimmen. Jede Stimme ist wichtig für Bonn. Die Bürgerinitiative wird unter anderem von der Schwesternschaft des Deutschen Roten Kreuzes “Bonn” e. V. unterstützt.
Stimmen Sie jetzt online gegen eine Methadonpraxis auf der Poppelsdorfer Allee in Kindergartennähe. Ihre Daten sind sicher und werden nicht veröffentlicht. Ja, ich bin engagiert >>
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Aktion “Rettet die Poppelsdorfer Allee” – online mitmachen!
By Redaktion | März 2, 2010
Jetzt gerade online: Bonner und Freunde von Bonn, bitte stimmen Sie gegen eine Methadonpraxis neben einem Kindergarten und einem Seniorenwohnheim. Auch das Seniorenwohnheim vom Deutschen Roten Kreuz ist betroffen. Sollte die Praxis von Dr. Lichtermann Wirklichkeit werden, so können wir demnächst “Drogenstadt Bonn” statt “Bundesstadt Bonn” sagen. Spritzen werden auf den Grünflächen liegen, auf denen Kinder dann an Wochenenden nicht mehr spielen können. Machen Sie mit und stimmen Sie gegen die Praxis zum Formular>>
Die Bürgerinitiative geht unter anderem vom Deutschen Roten Kreuz aus, die für eine andere Lösung sind.
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Bürgerinitiative Poppelsdorfer Allee gegen eine Methadonpraxis von Dr. Lichtermann
By Redaktion | März 2, 2010
Mit überwältigender Mehrheit wurde auf dem 1. Treffen der Bürgerinitiative “Rettet die Poppelsdorfer Allee” ein Bürgerantrag an die Stadt auf den Weg gebracht, der die Verhinderung der Methadon-Praxis in der Poppelsdorfer Allee neben dem Waldorf-Kindergarten zum Ziel hat. Gleichzeitig wird die Stadt gebeten, eine geeignete Stelle zu suchen, damit diesen Menschen geholfen werden kann.
Begründung:
- Die Poppelsdorfer Allee ist nicht der geeignete Ort (hier befindet sich der Waldorf-Kindergarten sowie das Betreute Wohnen des DRK). Von der Praxis würde eine Gefährdung für Kinder ausgehen (Spritzen auf den Grünflachen). Gleichzeitig ist mit Belästigungen zu rechnen.
- Die Poppelsdorfer Allee hat einen hohen Erholungswert für alle Bonner. Zudem ist sie touristisch interessant.
- Stadtplanerisch würde das Zentrum Bonns zu einem Drogengebiet. Schon jetzt sind die Umschlagplätze von Hofgartenwiese bis zur Sternwarte. Eine katastrophe für die Stadt, die nicht wieder gutzumachen wäre.
Auf dem Treffen, das in den Räumen des Deutschen Roten Kreuzes stattfand, fand unter der Leitung von Notar Kleppi ein reger Meinungsaustausch statt. Herr Dr. Lichtermann, der die Methadonpraxis bei der Stadt beanstragt hat (100 Patienten pro Tag), war ebenfalls anwesend und hat seine Position ausführlich dargelegen können. Er sieht KEINERLEI Gefahren, die von dem Betrieb in der Poppelsdorfer Allee ausgehen. Auch sagt er, dass von seinen Patienten keine Spritzen genutzt werden. Rhetorisch sehr geschickt verglich er seine Behandlung mit der Behandlung eines Patienten, der zu hohen Blutdruck hat. Prof. Dr. Klemens Dieckhöfer verwies als Mediziner und Fachmann zu Recht auf den wissenschaftlich längst bewiesenen Beikonsum, der vielfall auftritt. Dies wurde von Herrn Dr. Lichermann bestritten. Angeblich sind alle seine Patienten integriert und völlig unproblematisch.
Darauf angesprochen, dass der Generalanzeiger über herumliegende Spritzen in der Cassiusbastei berichtet hat, antwortete er, dies sei unbewiesen und eben der Generalanzeiger. Unbestritten ist jedoch, dass Herr Dr. Lichtermann im Gegensatz zu anderen Einrichtungen schon oft für Ärger gesorgt hat.
Auch sein eigener Patient widerlegte ihn, indem er öffentlich darauf hinwies, dass es bei Herrn Dr. Lichtermann durchaus schwarze Schafe gebe. In einem Gespräch nach der öffentlichen Sitzung sagte er, dass vieles von dem, was Herr Dr. Lichtermann sagt, nicht zutrifft. Von den Parteien waren Vertreter der CDU (Hr. Weskamp und Hr. van Dorp) anwesend. Ebenso vertreten waren die FDP mit Herrn Hümmrich sowie die Grünen mit Herrn Dr. Jobst. Bezeichnenderweise fehlte die SPD. Während CDU und FDP die Bürgerinitiative unterstützen, ist Herr Dr. Jobst – Kollege von Herrn Lichtermann – anderer Meinung. Eine Ansiedlung in der Poppelsdorfer Alle wäre unproblematisch, alles andere Stimmungmache und Polemik. Kein Wort über die wirkliche Gefährdung, kein Wort über Beikonsum und kein Wort über die möglichen Spritzen auf der Poppelsdorfer Allee.
Herr Kleppi hat Herrn Dr. Lichtermann schließlich gefragt, ob er einen anderen Standort – z. B. in einem Krankenhaus – annehmen würde. “Nein, schließlich habe ich hier schon investiert” (und zwar vermutlich über 1 Mio Euro zzgl. Umbau). Obwohl alle seine Klienten völlig unproblematisch sind, ließ sich Herr Dr. Lichtermann nicht auf den Vorschlag einer Vetragsstrafe ein.
Herr Dr. Lichtermann gab Fakten von sich, die nach jetzigem Stand der Forschung wissenschaftlich nicht haltbar sind. Ohne jegliches Entgegenkommen, jedoch mit viel rhetorischem Geschick versuchte er die Menschen einzuwickeln, was jedoch dank der kundigen Bürger gründlich misslang.
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Poppelsdorfer Allee: Methadonpraxis direkt neben einem Kindergarten?
By Redaktion | März 2, 2010
Derzeit liegt der Stadt ein Antrag eines Arztes (Dr. Lichtermann) vor, eine Drogensubstitutionsstelle in der Poppelsdorfer Allee einzurichten. Diese soll in direkter Nähe zum Waldorf-Kindergarten liegen. Außerdem befindet sich dort auch noch das Seniorenwohnheim des Deutschen Roten Kreuzes.
Die Folgen für die Poppelsdorfer Allee wären nicht zumutbar. Berichte aus anderen Städten z. B. Düsseldorf zeigen auf, dass die substitutierten Drogenabhängigen oft in Gruppen mit Hunden vor der Praxis lärmen – teilweise alkoholisiert. Durch den Beikonsum von Heroin sind in der Nähe von Methadonpraxen oft Spritzen zu finden. Kinder spielen auf den Grünflächen der Poppelsdorfer Allee. All dies ist für Kinder unzumutbar und gefährlich (lesen Sie auch den folgenden Bericht). Da die meisten Methadon-Substituierten Beikonsum betreiben (Polytox), wird es auch parallel dazu Heroinkonsum geben.
Weitere Punkte sprechen gegen den Standort:
* Die Poppelsdorfer Allee ist eine internationale Sehenswürdigkeit und eine der Prachtstraßen Bonns.
* Kinder, Familien und Menschen jeden Alters flanieren täglich auf der Allee – der Freizeitwert ist enorm hoch.
* Ein Seniorenwohnheim liegt in direkter Nähe zur geplanten Methadonpraxis.
Soll Bonn demnächst Drogenstadt werden? Wir sagen NEIN.
Aus diesem Grunde hat sich die Bürgerinitiative “Rettet die Poppelsdorfer Allee” gegründet.
Die Bürgerinitiative ist gegen eine Methadonpraxis auf der Poppelsdorfer Allee! Die Poppelsdorfer Allee darf kein Aufenthaltsort für Methadonempfänger werden! Täglich, sowie an Sonn- und Feiertagen, sollen 100 Patienten und mehr versorgt werden!
DER ERHOLUNGS- und FREIZEITWERT für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen geht verloren.
Helfen Sie mit, diese Initiative bekannt zu machen (auch wenn Sie nicht aus Bonn kommen) – Sie finden die Bürgerinitiative auch auf Facebook.
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Bei Rissen in der Fruchtblase kann Muschelkleber helfen
By Redaktion | Februar 6, 2010
Bei Schwangerschaften kommt es immer wieder zu Komplikationen, die teilweise für eine Frühgeburt verantwortlich sind. Unter anderem ist ein vorzeitiger Blasensprung Ursache für viele Komplikationen. Dieser kündigt sich manchmal über feine Risse in der Fruchtblase an, über die tröpfchenweise Fruchtwasser verloren wird. Jetzt haben Wissenschaftler einen Kit mit herausragenden Eigenschaften entwickelt. mehr …
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Während der Schwangerschaft bessert sich die Migräne
By familien-organizer | Januar 19, 2010
In der Schwangerschaft bekommen Frauen, die unter Migräne leiden, seltener Anfälle. Doch schon eine Woche nach der Geburt komme die Migräne-Attacken zurück. Forscher aus Kiel und Rostock haben auf der Suche nach der Ursache für dieses Phänomen die Aktivitäten der Hirnrinde gesunder Frauen und schwangerer und nicht-schwangerer Migränepatientinnen miteinander verglichen. mehr …
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Englische Ärzte erfüllen Kinderwunsch einer 59-jährigen
By familien-organizer | Januar 17, 2010
Englische Ärzte wollen den unerfüllten Kinderwunsch einer Patientin nun erfüllen. Der Haken dabei: mehr …
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Frühförderung bei Kindern mit Behinderung nicht übertreiben
By familien-organizer | Januar 13, 2010

Bei behinderten Kindern ist es wichtig, möglichst früh mit einer individuellen Frühförderung zu beginnen. Der größte Fehler, den Eltern in ihrem Leben und dem Leben ihres behinderten Kindes machen können, ist die Augen vor der Behinderung zu verschließen und zu denken: „Das gibt sich mit der Zeit.“ Gerade durch Frühförderung lassen sich viele Beeinträchtigungen bei Kindern mit geistigen oder körperlichen Behinderungen ausgleichen. mehr …
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