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    Älteste Mutter der Welt jetzt tot

    By Redaktion | Juli 15, 2009

    Ein spätes Mutterglück: Carmen Bousada bekam nach einer erfolgreichen künstlichen Befruchtung in Spanien Zwillinge – mit 67 Jahren. Leider erkrankte sie schon kurze Zeit später an Krebs und starb jetzt. Ihre beiden Kinder sind erst 2 Jahre alt. Tragisch: Sie hat Ihre eigene Mutter bis zum Alter von 101 Jahren gepflegt und sich erst nach ihrem Tod für eigene Kinder entschieden. Ihr Ziel selbst so alt zu werden ist nicht in Erfüllung gegangen. Da die Kinder auch keinen Vater haben, bleibt zu hoffen, dass Sie von jetzt an gut betreut werden. Ein Aufwachsen ohne Eltern ist schlimm genug. Es stellt sich die Frage, ob eine Altersbegrenzung bei einer künstlichen Befruchtung Sinn macht. Das hohe Alter wurde von vielen kritisiert, jedoch können auch junge Eltern sterben.

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    Topics: Allgemein | 1 Comment »

    One Response to “Älteste Mutter der Welt jetzt tot”

    1. Iluan Says:
      Juli 16th, 2009 at 18:37

      Nun ja: “Das hohe Alter wurde von vielen kritisiert”. Soweit mir bekannt, gibt es weder in Deutschland noch in anderen europäischen Ländern eine Altersbeschränkung- zumindest nicht für Männer. Bei Frauen ist das anders. Weshalb? Das Argument von wegen dass ältere Eltern halt ein höhere Risiko als jüngere Eltern tragen, zu versterben, solang die Kinder noch klein sind, trifft ja nun auf Männlein wie Weiblein gleichermaßen zu. Also zieht das wohl nicht. Es ist doch vielmehr so, dass davon ausgegangen wird, dass frau ab 40 bitte schön nicht mehr Mutter zu werden hat – man mit Mitte 50 darf selbstredend Vater werden (, obwohl Männer im Durchschnitt nicht so alt werden wie Frauen!). Was ist das also für eine Gerechtigkeit? Gar keine. Man orientiere sich, so heißt es, an der Natur. Wenn man so massiv in die Natur eingreift- wieso orientiert man sich dann an ihr? Das sind dieselben unsinnigen Argumente, die angeführt werden um die Entzugsblutung bei der Anti-Baby-Pille zu rechtfertigen (wirklich natürlich hieße, dass Mädels ab 13 dauerschwanger wären, aber nicht, dass sie alle vier Wochen eine Fehlgeburt erleiden). Diese Argumentationsweise ist doch Mumpitz!

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