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    Taschengeld: Der richtige Umgang will gelernt sein

    By familien-organizer | Mai 4, 2009

    Der richtige Umgang mit Geld will gelernt sein. Deshalb ist es wichtig, dass Kinder auch Taschengeld bekommen. Denn dadurch erlernen sie den Umgang mit Geld frühzeitig. Taschengeld trainiert, finanzielle Prioritäten zu setzen, Verantwortung für das eigene Geld zu übernehmen und selbstbestimmend zu handeln. Dabei ist die Höhe des Taschengeldes unentscheidend.
    Losgehen mit Taschengeld sollte es allerdings nicht zu früh. Kleine Kinder können nur mit den Münzen spielen, sie aber in ihrem Wert noch nicht verstehen. Auch besteht die Gefahr, Münzen zu verschlucken. Sinnvoll ist die erste oder zweite Klasse, wenn Ihr Kind in der Lage ist, kleinere Beträge nachzurechnen und Dingen einen Wert zuordnen kann.
    Ganz wichtig: Ihr Kind sollte einen bestimmten Betrag regelmäßig bekommen. Zum Beispiel immer samstags, wenn es Brötchen geholt hat oder im Haus und Garten geholfen hat. Dadurch lernt Ihr Kind, dass Geld auch verdient werden muss. Was Papa und Mama im Großen machen, macht es nun im Kleinen. Bis zu dem zehnten Lebensjahr ist es sinnvoll, das Taschengeld wöchentlich auszuzahlen, da jüngere Kinder größere Zeiträume wie eine Woche noch nicht überblicken können. Denken Sie selber an den Termin der Taschengeldauszahlung! So sind Sie Ihrem Sprössling ein gutes Vorbild in Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Ihr Kind lernt gleichzeitig, sich an Verpflichtungen zuhalten.
    Zum ersten Taschegeld sollte Ihr Kind auch eine Spardose geschenkt bekommen. Da kann es das Geld aufbewahren, ohne das was verloren geht und auch für etwas Größeres sparen. Eine Spardose ist deshalb sinnvoll, das das Kind Sparen sinnlich wahrnehmen kann: Die immer schwerer werdende Dose und das Klimpern der Münzen. Ein Sparkonto dagegen können Kinder noch nicht begreifen.

    Topics: Allgemein | No Comments »

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