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    Baby: Tod nach Schweinegrippe-Impfung

    By familien-organizer | November 18, 2009

    Ein 21 Monate altes Baby ist 30 Stunden, nachdem es gegen die Schweinegrippe geimpft worden ist, gestorben. Der traurige Fall ereignete sich schon vor mehr als zwei Wochen in Berlin, ist aber erst gestern bekannt gegeben worden. Der kleine Junge war seit seiner Geburt schwer herzkrank. Er sollte auf eine Herz-Lungen-Transplantation vorbereitet werden. Am 30. Oktober wurde er gegen den A-H1N1-Virus geimpft. Am nächsten Tag bekam der Kleine leichtes Fieber. Sein Zustand verschlechterte sich immer weiter, bis er schließlich noch am gleichen Tag an einem Lungeninfakt verstarb. “Er hatte einen unglaublichen Lebenswillen. Wir sind keine Sekunde davon ausgegangen, dass er‘s nicht schafft”, berichtet seine Mutter. Die Eltern stimmten einer Obduktion ihres Kindes zu. „Das Pathologische Institut sagte uns gestern, dass man einen Zusammenhang nicht ausschließen kann, aber auch nichts zwingend dafür spricht“, so die trauernde Mutter. Laut Susanne Stöcker, Sprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts, sind die Untersuchungen zur genauen Todesursache noch nicht abgeschlossen.


    Die Senatsgesundheitsverwaltung habe den Fall nicht öffentlich machen können, weil dies ausschließlich dem Paul-Ehrlich-Institut vorbehalten sei, hieß es aus Berlin. Außerdem würde es zu einer weiteren Verunsicherung der Bevölkerung beitragen, wenn jeder Todesfall bekannt würde, bevor man wisse, ob er überhaupt in Verbindung mit der Impfung gestanden habe. Fragt sich nur, ob Eltern nicht noch mehr verunsichert werden, wenn ihnen Todesfälle verschwiegen werden. Und wieso dauern die Untersuchungen so lange an? Das Kind verstarb am 31. Oktober. Heute ist der 18. November.
    Am Montag warnte der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) und die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (RKI) davor, Kinder mit Fieber gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen (der familien-organizer berichtete).

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