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Leichte Babys kommen früher in die Pubertät
By familien-organizer | Dezember 2, 2009
Babys, die bei ihrer Geburt sehr klein und leicht sind, entwickeln sich später als so genannte „Wonneproppen“, könnte man jedenfalls meinen. Doch das genaue Gegenteil ist der Fall: Neugeborene, die bei der Geburt weniger als 3000 Gramm wiegen, kommen als Jugendliche einige Monate früher in die Pubertät als ihr Altersgenossen. Zu diesem überraschenden Ergebnis kam eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE) der Universität Bonn und der Hochschule Fulda.
Eine frühe Pubertät aber kann so manche Risiken bergen. Je früher Kinder pubertieren, desto größer ist ihr Risiko, in späteren Jahren an Brust- oder Hodenkrebs zu erkranken. Die Forscher appellierten deshalb eindringlich an werdende Mütter, auf eine gesunde Ernährung zu achten.
In den westlichen Industrieländern hat sich die frühere Pubertät fast zu einer Art Trend entwickelt. Es kommen viele Babys mit einem leichten Geburtsgewicht auf die Welt. „Zu einem verringerten Geburtsgewicht kann es beispielsweise kommen, wenn Frauen in der Schwangerschaft Diät halten, um eine übermäßige Gewichtszunahme zu vermeiden. Allerdings fehlt es dazu noch an belastbaren Daten. Dennoch empfehlen wir werdenden Müttern, ganz besonders auf eine ausgewogene Ernährung zu achten,“ so Dr. Anja Kroke, die Leiterin dieser Studie.
An der aktuellen Studie nahmen insgesamt 215 Jungen und Mädchen teil. Das Forschungsinstitut für Kinderernährung erfasst seit 1985 die Essgewohnheiten, Größe und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.
DS
Topics: Baby | 1 Comment »

Dezember 16th, 2009 at 15:39
Sagte man nicht früher immer, dass dicke Kinder früher in die Pubertät kommen? Oder kann da auch Zusammenhang bestehen zwischen dünnen Babys, die später dicke Kinder werden?