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    Mozarts Sonaten ideal für Frühchen

    By familien-organizer | Januar 11, 2010

    Unglaublich, aber wahr: Mozarts Musik lässt Frühchen besser gedeihen. Das fanden Wissenschaftler des Tel Aviv Medical Centers nun heraus. Die Forscher untersuchten anhand von den Sonaten von Wolfgang Amadeus Mozart, inwieweit sich klassische Musik auf verschiedene Körpervorgänge bei Neugeborenen auswirkt. Gerade für die Entwicklung von Frühchen ist es sehr wichtig, dass sie möglichst schnell an Körpergewicht zulegen. Dr. Dror Mandel, Leiter der Studie am Tel Aviv Medical Center veröffentlichte nun in der Januar-Ausgabe der Fachzeitschrift „Pediatrics“, dass Frühchen schneller zunehmen und weniger Energie verbrauchen, wenn sie am Tag etwa 30 Minuten lang Mozarts Sonaten hören. Diese Musik mache die Babys außerdem robuster und schütze sie vor Infektionen. „Offenbar werden die Frühchen durch die Musik ruhiger“, berichtet Mandel. Den Forschern ist bis jetzt allerdings noch nicht bekannt, wie und warum Mozarts Musik diese Wirkung zustande bringt. Da sich bei Mozarts Sonaten immer wieder ähnliche Melodien wiederholen wird vermutet, dass diese Wiederholungen auf bestimmte Regionen des Großhirns beruhigend wirken. Das Team des Tel Aviv Medical Centers will nun in weiteren Studien beobachten, wie sich Mozarts Musik über einen längeren Zeitraum auswirkt. Auch wollen sie herausfinden, ob sich die Musik anderer Komponisten ebenso gut einsetzen lässt. Die Frühchen sollen dabei auch moderne Musikrichtungen wie Pop und Rap zu hören bekommen.


    Diese ungewöhnliche Studie ist Teil eines internationalen Projekts, bei dem es um die Entwicklung standardisierter Maßnahmen, die die Gesundheit Neugeborener sicherstellen soll, geht. So wurde auch schon untersucht, welche Rolle Berührungsreize oder auch Raumbeleuchtung für die Gesundheit von Babys spielen. „Ziel unserer Untersuchungen ist es, die Wirkung solcher Umweltbedingungen genau zu erfassen und daraus Pflege-Ratgeber zu entwickeln“, verrät Dror Mandel.
    DS

    Topics: Baby | No Comments »

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