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    Frühförderung bei Kindern mit Behinderung nicht übertreiben

    By familien-organizer | Januar 13, 2010


    Bei behinderten Kindern ist es wichtig, möglichst früh mit einer individuellen Frühförderung zu beginnen. Der größte Fehler, den Eltern in ihrem Leben und dem Leben ihres behinderten Kindes machen können, ist die Augen vor der Behinderung zu verschließen und zu denken: „Das gibt sich mit der Zeit.“ Gerade durch Frühförderung lassen sich viele Beeinträchtigungen bei Kindern mit geistigen oder körperlichen Behinderungen ausgleichen. Ein weiterer Fehler ist aber es bei der Frühförderung zu übertreiben. Zu viel Ehrgeiz könne die Beziehung zum Kind belasten, warnt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln. Bei einem Übermaß an Förderung besteht die Gefahr, dass sowohl Eltern als auch Kinder überfordert werden.

    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat extra für Eltern mit einem behinderten oder chronisch kranken Kind eine neue Broschüre herausgegeben. Die Broschüre „Wenn es anders kommt: Informationen für Eltern eines behinderten oder chronisch kranken Kindes“ informiert betroffene Eltern zum Leben mit einem behinderten Kind und nennt Ansprechpartner, die weitere Hilfe geben können. Diese Broschüre kann unter diesem Link http://dpaq.de/wenn_es_anders_kommt kostenlos im Internet heruntergeladen werden. Weitere Informationen stehen auf dem Portal www.kindergesundheit-info.de unter dem Stichwort „Wenn es anders kommt“.
    DS
    ( Bildnachweis: philidor – Fotolia.com )
    Das könnte Sie auch interessieren: Leben mit einem behinderten Kind: Informationen für Schwangere

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