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Bei Säuglingen ist das Schreien die einzige Möglichkeit, sich zu artikulieren. Was man heute sicher weiß ist, dass man Babys in den ersten Lebensmonaten nicht verwöhnen kann - im Gegenteil. Je mehr Zuwendung sie bekommen, desto besser ist dies für das Urvertrauen.
Ursachen: Hat das Baby Hunger? Dies ist meist die Ursache Nummer 1. Es ist sogar nachgewiesen, dass sich Kinder Milch erschreien können: In dem Moment, in dem das Kind lange schreit, schießt Milch ein. Die Muttermilch setzt sich beim Trinken übrigens aus verschiedenen Phasen zusammen. Nach einer wässrigen Phase wird sie immer dicker und sättigender. So ist es durchaus nicht ungewöhnlich, das Ihr Kind nur kurz trinkt - es hat dann eben nur Durst.
Neben dem Hunger- bzw. Durstgefühl ist die nächsthäufigste Ursache fürs Schreien die volle Windel. Dem kann schnell Abhilfe geschaffen werden!
Blähungen sind gerade in der Anfangszeit ein nicht seltenes Problem bei Säuglingen. Hier hilft Schaukeln im Fliegergriff oder Carum Carvi (Kümmel-Zäpfchen). Die Kümmelzäpfchen sind bei Blähungen ein oft eingesetztes Mittel. Alternativen dazu sind homöopathische Globuli.
Zahnen führt ab dem 3./ 4. Lebensmonat zu Schmerzen, die sich bei den Kindern unterschiedlich zeigen. Meist werden die Fäustchen in den Mund gesteckt, das Kind sabbert und beißt gerne auf Dinge. Linderung verschaffen gekühlte Gegenstände (z. B. Beißringe) oder aber auch Globuli z. B. Osanit. Auch Zahnungssalben helfen.
Neben diesen Ursachen sind noch weitere denkbar: Ist das Baby krank? Ist ihm zu kalt oder zu warm? Fühlt es sich alleine? Ist es überdreht?
50% der Babys sind Traglinge und lassen sich in der Anfangsphase ungern ablegen. Mit einem Tragetuch oder eine Trage wie dem Babybjörn können Sie dies gelassen nehmen. Sie können das Baby anfangs nicht genug verwöhnen - es braucht den Körperkontakt und wird es Ihnen danken! VG ( Bildnachweis: Adam Przezak - Fotolia.com )
Hilfreiche Infos:
Erfahrungsbericht einer Mutter Schreiambulanz.org Adressen und Kontakte
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