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Schule beginnt – was isst mein Kind? |
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Das neue Schuljahr beginnt und viele Mütter stehen vor einem altbekannten Problem: Was kann ich meinem Kind für die Schulpausen zum Essen mitgeben? Das liebevoll geschmierte Wurstbrot erfreut sich bei dem Nachwuchs keinesfalls an Beliebtheit und auch Käseschnitte und Müsliriegel werden regelmäßig wieder mit nach Hause gebracht. Aber irgendetwas müssen die Kleinen doch in den Schulpausen zu sich nehmen. Deshalb wird nach einer kindgerechten Alternative gesucht. Oft fällt die Wahl der besorgten Eltern dann auf die so genannten „Kinder-Lebensmittel“.
Von 1990 bis heute hat sich die Zahl der Produkte mit diesem Namen verdreifacht. Am meisten werden Süßigkeiten wie Vitaminbonbons, Schokoriegel, Frühstückssnacks, Brotaufstriche, Säfte und Limonaden mit diesem Namen beworben. Betrachtet man die Verpackungen der Kinder-Lebensmittel, dann meint man, seinem Kind damit etwas besonders Gutes zu tun. Diese Produkte enthalten besonders viel Milch, Vitamin A, D, E und Kalzium. Und da sich das unglaublich gesund anhört, landen sie auch zu rauen Mengen im Einkaufswagen. Diese Vitamine sollten allerdings bei einer ausgewogenen und gesunden Ernährung keine Mangelware sein. Dass die Kinder-Lebensmittel nur so von Zucker und Fett triefen, wird nicht erwähnt. Auf keiner Verpackung finden die Verbraucher Warnhinweise hinsichtlich eines erhöhten Fett- und Zuckergehaltes. Die Kinder-Lebensmittel sind oft als Zwischenmahlzeiten gedacht. In Wirklichkeit sind sie allerdings regelrechte Kalorienbomben und als Zwischenmahlzeit, wie eben als Pausenbrot-Ersatz, völlig ungeeignet, weil sie die „echten“, nährstoffreichen Mahlzeiten verdrängen. Ernährungsberater empfehlen deshalb, Kinder-Lebensmittel wie Süßigkeiten zu behandeln: Etwas schadet nicht, wenn die sonstige Ernährung gesund und ausgewogen ist. Bei Zwischenmahlzeiten und Pausensnacks sollten Eltern deshalb auf dem Klassiker Obst zurück greifen: Das schmeckt und ist gesund! DS ( Bildnachweis: AVAVA - Fotolia.com )
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